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14.03.2017

NaturGut Bio-Soja-Drink Naturell [Penny]

NaturGut Bio-Soja-Drink-Naturell Während lange Zeit die Sojamilch von Dennree meine Nr. 1 war, ist sie mittlerweile abgelöst und zwar vom etwas jüngeren Konkurrenten aus dem Hause Penny.
Es ist jetzt zwar nicht so, dass die besser schmecken würde als die Dennree. Aaaber ich bin nunmal ein Sparfuchs (→ schwäbische Erziehung) und die Naturgut ist ein bisschen günstiger als die Dennree (bei gleichzeititiger Bio-Qualität). Sind zwar erstmal nur 24¢ pro Liter – aber da die Penny-Sojamilch eine Ecke dicker und gehaltvoller ist und ich mich schon an die dünnere aus dem Bioladen gewöhnt hab, strecke ich mir die Naturgut jetzt öfter noch mit Wasser. Bzw. wenn sie alle ist, kann man den Bodensatz mit etwas Wasser aufschütteln und verwenden und so ist die Geldersparnis nochmal größer.

Für mich mittlerweile der entscheidende Vorteil der Penny-Milch ist vor allem aber auch die Anreicherung mit Calcium durch eine Meeresalge – 120mg auf 100ml, nicht verkehrt! (1.000mg ist der durchschnittliche Tagesbedarf für Erwachsene) Calcium ist schließlich ein Mikronährstoff, auf den man als VeganerIn schon ein Auge haben muss – Näheres dazu gibts übersichtlich und leichtverständlich auf High Five Vegan.
Es ist noch gar nicht so ewig lange her, da empfand ich diese Anreicherung eher als Minuspunkt aufgrund abergläubischer Ablehnung von Mikronährstoff-Supplementen (außerhalb von B12). Mittlerweile weiß ich es aber besser.

Allerdings: Ich verwende Sojamilch in allererster Linie für meine Haferflocken. Darin haut der Naturgut-Drink für mich wirklich gut hin. Pur trinken tu ich nur gelegentlich mal ein Glas (zu Keksen oder Schokoriegeln ) – wenn es sich dabei um den Rest der Milchtüte handelt, finde ich den Bodensatz schon ziemlich eklig (man kann ihn, wie oben erwähnt, aber gut mit Wasser verquicken).
Wer gerade erst auf vegan umsattelt und noch Kuhmilch gewöhnt ist, dem würde ich eher zu einer anderen Marke und vielleicht auch nicht zu Sojamilch raten, zumindest nicht zu ungesüßter. Geschmack ist lernbar und mittlerweile mag ich gesüßte Pflanzenmilch gar nicht mehr, aber am Anfang ist es echt gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen: eklig). Da ist dann evtl. eher zu Sojareismilch, Hafermilch oder Mandelmilch zu raten, auch wenn die eine schlechtere Makronährstoff-Verteilung, vor allem sehr viel weniger Protein haben.

Aus der Sojamilch-Reihe von NaturGut gibt es auch noch eine dezent gesüßte Natur-Sojadrink-Variante (mit rosa Etikett – Naturell hat ein blaues) und eine Vanillemilch (gelbes Etikett). Kakao wurde aus dem Sortiment genommen.
Sojadrinks können übrigens ganz normal zum Kochen und Backen verwendet werden wie Kuhbusensaft.

Dem Grunde nach mindestens gleichauf  zur GutBio-Sojamilch in Sachen Preis und Inhaltsstoffen ist übrigens die Sojamilch der Netto-Eigenmarke BioBio. Die hat sogar ein WWF-Siegel auf der Packung – den Hinweis, dass Sojabohnen aus europäischem Anbau verwendet werden, tragen übrigens beide, dafür gibts noch ein . Ich bilde mir allerdings ein, dass die von BioBio weniger Bodensatz hat.
Einziges Manko: Netto hats hier nur im Nachbardorf, dadurch bleibt NaturGut bei mir knapp Spitzenreiter.^^


Hersteller: NaturGut (Penny-Eigenmarke)
Zutaten: Sojabasis 99.5% (Wasser, Sojabohnen 9.5%), Meeresalge Lithothamnium calcareum

Nährwert Ø100g
Brennwert 42kcal
Protein 4g
Kohlenhydrate 0.9g
Fett 2.3g

Packungsgröße:1l
Preis: 0.95€
(0.10€/100g)

Geschmack:
Verpackung:
Zutaten:
Preis:

19.04.2015

Martha Powerfood Protein Shake Schoko [Onlineshop]

Martha Powerfoods Proteinshake Schoko (sojafrei, glutenfrei)
Martha Powerfood hat mir vor einer Weile ja netterweise ein Test-Paket zukommen lassen - die Review zu der glutenfreien Maca-Brotbackmischung findet sich hier - und jetzt folgt die Proteinshake-Rezension.

Das Geschäftskonzept von Martha Powerfood habe ich ja in der anderen Rezension bereits geschildert. Da sie bei ihren Produkten durchgehend auf Gluten und Soja verzichten (und außerdem ausschließlich vegane Produkte vertreiben), besteht der Shake aus Hanf- und Erbsenprotein, zuätzlich noch Kakao, Maca und dem Ballaststoff Inulin.
Hanf ist ein hochwertiges (und teures) Eiweiß. Das Problem ist, dass alle Nicht-Soja-Proteinpulver, die ich bisher probiert habe, eine sandige Konsistenz haben, so dass die mir so zum trinken nicht taugen. Das gilt auch für dieses Pulver. Es ist nicht so, dass das Protein aus dem Shaker untrinkbar wäre, aber ein richtiger Genuss ist es nicht.
Es ist auch zu beachten, dass dieses Schokoprotein ungesüßt ist. Das kann man als Vorteil oder Nachteil sehen - der Nachteil ist halt, dass man nachsüßen muss und es nicht einfach verwenden kann, der Vorteil ist, dass man dadurch das favorisierte Süßungsmittel der Wahl verwenden kann. (ich finde z.B. blöd, dass das Vanille-Sojaisolat von MyProtein nur mit Süßstoff zu haben ist). Allerdings mag ich es auch gern ganz besonders sweet - wenn man nicht so ein Süßmaul ist wie ich und eine von Hause aus süßliche Pflanzenmilch verwendet (z.B. Soja-Reismilch), reicht einem das evtl. schon. Ich helfe eben mit Stevia nach.

Und ich hab dann doch noch eine Form gefunden, wie der Martha-Proteinshake richtig richtig lecker wird!
Mein Mini-Rezept für 2 größere Gläser:
  • 2 gr. EL Shake
  • 1 gr. Banane
  • 1 gr. EL Hanfsamen (geschält) oder Chia - optional, für die Omega3-Fettsäuren!
  • 300ml Pflanzenmilch (ich nehme ungesüßte Sojamilch)
  • 3 Dosierlöffelchen Stevia (oder andres Süßungsmittel)
Proteinshake Schoko-Banane
Zum Wohl!
Alles in den Mixer gekloppt, einige Runden drehen lassen, am besten anschließend noch ein paar Eiswürfel rein und Kopp in' Nacken! 
Das schmeckt sooo geil dick und cremig- der Sand-Effekt ist dann auch völlig weg.
Die zwei besagten Gläser oben haben zusammen dann 475kcal, 36g Protein, 37g Carbs und 15g Fett - ein paar nette Mikros (B6, A, C, Magnesium...) sind auch gleich noch mit dabei.
Ich verwende Nicht-Soja-Protein übrigens auch gerne zum Backen - Protein-Pizza, Protein-Muffins, Protein-Cookies... Rezepte dazu finden sich in meinem Buch Kick it vegan!

Wie auch schon bei der Backmischung muss ich lobend die Verpackung erwähnen. Mit dünner Plastik?folie ausgekleidete braune Papiertüten mit praktischer Verschlussmöglichkeit - sehr schön. Das ist mir ja sonst immer ein Dorn im Auge - die großen Plastikbeutel von MyProtein oder noch viel schlimmer die riesen Hartplastikdosen von Proteinmixer!

Der Wermutstropfen ist auch hier leider jedoch der Preis. Das Martha-Protein kostet mehr als doppelt so viel wie z.B. MyProteins ebenfalls sojafreies Vegan Blend und knapp 10€ aufs Kilo mehr als deren pures Hanfprotein. Klar, in diesem Fall ist die Hälfte der Inhaltststoffe aus ökologischer Erzeugung, Maca ist auch noch mit drin (dessen Mehrwert in dem Fall allerdings fragwürdig ist) und es handelt sich hier nicht um einen großen Proteindiscounter. Aber trotzdem wird ein Großteil der Leute, die fokussiert Kraftsport betreiben und daher regelmäßig zum Proteinshake greifen, sich diesen Preis einfach nicht leisten können, auch wenn sie es wollten.
Wer aber über ein ausreichendes Budget verfügt oder nur gelegentlich ergänzend mal einen Proteindrink genießen möchte, ist hier an einer ganz guten Adresse - ich finde es nämlich auch immer eine gute Sache, reinvegane Unternehmen zu unterstützen!

Den Shake gibt es bei Martha im Shop, sie verkaufen ihn aber auch via Amazon.

Einen umfassenden Artikel zu veganen Proteinshakes allgemein sowie meinen Erfahrungsberichten mit dem Protein verschiedener Hersteller findet sich hier.

Hersteller: Martha Powerfood
Zutaten: Hanfprotein*, Erbsenprotein, Kakao*, Maca*, Inulin
* aus ökologischer Erzeugung

Nährwert Ø100g
Brennwert 346kcal
Protein 44.2g
Kohlenhydrate 12.0g
Fett 7.4g
Ballaststoffe 21.3g

Packungsgröße: 450g
Preis: 14,95€
(33.22€/1kg)

Geschmack:
Verpackung:
Zutaten:
Preis:

12.02.2015

Hofgut Storzeln Soypresso [Bioladen]

Soypresso - veganer Coffee2go

Der Online-Versand Boutique Vegan hat mir netterweise ein Exemplar des soweit ich weiß recht neuen Soypressos zum Testen zukommen lassen.

Dazu muss ich erstmal kurz mein persönliches Verhältnis zu Kaffee umreißen:
Bis vor wenigen Jahren ist kein Tropfen Kaffee über meine Lippen gekommen (auch nicht während der 30std-wach-Sessions im Rahmen meiner Diplomarbeit) - zum einen, weil ich ihn geschmacklich einfach absolut untrinkbar fand und zum anderen, weil ich meine Abhängigkeiten gern so gering wie möglich halte.
Während einer stark überarbeiteten Phase in den Sommerferien vor ein paar Jahren startete ich aber nochmal einen Versuch - und siehe da, zusammen mit Kakaopulver, Cuisine, Stevia und Sprühsahne je nach Jahreszeit optional mit Eiswürfeln kann man nicht nur eine sehr hübsch anzusehende und leckere Angelegenheit daraus machen - es ballert auch wie die Sau! Also bei mir zumindest, weil ich eben noch nicht so abgestumpft gegen das Coffein bin. Ich liebe es! Wenn mir das mal jemand früher erzählt hätte! Und damit das so bleibt und ich diese großartige Wirkung nicht verspielen will, halte ich jetzt stark an mich und reserviere mir meine C[offein]-Shots für Notfälle (wobei das Zeug offenbar miesschnell süchtig macht und der Begriff "Notfall" sich in der Zwischenzeit schon ziemlich relativiert hat).

tl;dr
Ich trinke keinen 'normalen' Kaffe und bin noch recht empfänglich für Coffein.

Deswegen war ich ziemlich gespannt, wie dieser vegane Coffe2Go mir zusagen würde - geschmacklich, wie von der Wirkung her.
Für authentische Ergebnisse habe ich ihn auf der Arbeit getestet.
Der Geschmack hat mir schonmal zugesagt. Zwar nicht so gut wie meine o.g. Spezialkreation, aber wirklich gut trinkbar - mild, angenehm-dezent süß... Eine Wirkung konnte ich auch spüren, aber nur in moderatem Ausmaß - was allerdings auch mit an der geringeren Menge gelegen haben mochte. Normalerweise verleibe ich mir nämlich ein großes 300-350ml Glas ein.
Leider konnte ich nirgends eine Angabe finden, wieviel Coffein so eine ...Tetra-Dose? Soypresso enthält.
Was gleich die passende Überleitung ist. Es ist löblich, dass das Getränk nicht in der Blechdose daherkommt, sondern einer Art Pappdose, die laut Hersteller voll recyclebar ist. Für meinen Geschmack könnte sie aber ruhig eine Ecke größer sein.
Die Zutaten sind bio, was gut ist, und der enthaltene Kaffee fairtrade, was noch besser ist. Eine Portion hat immerhin auch fast 10g Protein, was gar nicht mal so wenig ist.
Besonders herauszustellen ist, dass die verwendeten Sojabohnen aus deutschem Anbau stammen - "REGIOSOY–BIO Sojabohnen vom Bodensee und aus dem Weinviertel treffen auf feinsten Fairtrade Arabica Kaffee", heißt es daher auch auf der Soypresso-Seite.
Laut Hersteller ist der Kaffee-Drink 9 Monate bei Zimmertemperatur haltbar.

Trotz der positiven Aspekte bin ich allerdings wohl eher nicht die richtige Zielgruppe für dieses Produkt. Wenn ich einen Coffein-Kick benötige, bin ich üblicherweise auf der Arbeit und dort gibt es eine Kaffeemaschine und ich habe Sojasahne im Kühlschrank gebunkert und Stevia in der Schublade. Für längere Trips unterwegs wäre mir wiederum die Dosis zu gering bzw. dann der Preis zu hoch.
Als Notfallration für einen frühmorgendlichen Termin oder einen sonstigen On-the-Road-Ernstfall, wo man nicht weiß, ob man veganen (Milch-)Kaffee aufgetrieben bekommt (und man keine Energydrinks mag), könnte mir der Soypresso im Einzelfall aber durchaus mal nützliche Dienste erweisen.
Wäre auch noch toll, wenn es da künftig verschiedene Geschmacksrichtungen gäbe. 

Hersteller: Hofgut Storzeln
Zutaten: Sojadrink (92%) (Wasser, 9,5% Sojabohnen), Rübenzucker, 1,5% flüssiger Kaffee-Extrakt, Karamellzuckersirup, Säureregulator: Natriumhydrogencarbonat, 0,4% Kakaopulver, Verdickungsmittel: Guarkernmehl

Nährwert Ø100ml
Brennwert 72kcal
Protein 4.2g
Kohlenhydrate 8.2g
Fett 2.3g

Packungsgröße: 230ml
Preis: 1.90€
(0.83€/100ml)

Geschmack:
Verpackung:
Zutaten:
Preis:

18.10.2014

Regenbogenkreis Fitness Energy Shake [Vegan/Onlineshop]

Supferfoods Proteinshake
Der Regenbogenkreis-Shop hat mir freundlicherweise seinen Energy Fitness Shake - Geschmacksrichtung Vanille - zum Testen zugeschickt.
Von dieser esoterischen Stoßrichtung distanziere ich mich normalerweise eher, ich habe mich aber entschieden, den Shake trotzdem zu testen, weil der ja eine 'handfeste' Angelegenheit ist.

Ich gehöre nicht zu den regelmäßigen Konsumenten von Proteinshakes, da ich meinen Bedarf normalerweise ganz gut über die normale Ernährung gedeckt bekomme (ich liebe z.B. Haferflocken über alles). Ich habe aber trotzdem immer Proteinpulver im Haus, wenn mir doch mal nach eine Extraladung sein sollte.

Dieser Shake weicht allerdings von einem klassischen Proteinshake ab. Anstatt den vollen Fokus auf den Eiweißgehalt zu legen, sind noch einige 'Superfoods' beigemischt, zur Erhöhung des Micronährstoffgehalts sowie der sekundären Pflanzenstoffe und deren potentieller/angeblicher pushender Eigenschaften. Dadurch ist der Eiweißgehalt nur etwas mehr als halb so hoch wie in anderem veganen Proteinpulver, zugunsten des Kohlenhydratgehalts, der knapp doppelt so hoch ist.

Zum Anrühren in Pflanzenmilch sollte man einen Shaker verwenden - nur mit dem Löffel eingerührt bekommt man kein befriedigendes Ergebnis.
Da das Pulver keine süßenden Bestandteile enthält, habe ich noch ein paar Messlöffelchen Stevia ergänzt. Ich habe etwas mehr als die empfohlenen 2 Dosierlöffel Shake auf 300ml genommen, da mir der Drink sonst zu dünn ist. Einen großen Löffel Mandelmus dazu kann ich auch empfehlen, muss aber nicht.
Typisch für Reisprotein hat der Shake eine leicht sandige Konsistenz, ansonsten ist er aber relativ cremig und angenehm zu trinken. Die Farbe ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig (sie geht in Richtung Schlamm^^), aber es sind halt keine künstlichen Farbstoffe enthalten und Matcha ist auch drin, von daher ist es schon in Ordnung.
Auffalend ist der bitteren Beigeschmack - vom enthaltenen Guarana oder Maca vielleicht? Der Shake wird nicht ungenießbar dadurch, aber er stört schon ein bisschen.
Auf der Hersteller-Homepage gibt es ein Video zum Shake (Klick auf eigene Gefahr, es ist sehr esoterisch ), wo u.a. die Verzehrsempfehlung zusammen mit zerdrückter Banane und Cashewmus demonstriert wird. Das ist wirklich lecker! Da ich die Vanille-Variante habe, habe ich einfach noch etwas Kakaopulver ergänzt. In der Form tritt dann auch der bittere Beigeschmack zurück.

Der Shake kommt wahlweise im Glas oder in der Dose in der Geschmacksrichtung Vanille oder Schoko.
Der Regenbogenkreis kooperiert mit der Tropenwaldstiftung OroVerde - pro verkauftem Glas werden, so steht es auf der Website, 10m² Regenwald in Guatemala gesichert.
Das enthaltene Reisprotein ist aus "natürlichem Anbau" (was immer das heißen mag), die restlichen Zutaten aus kontrolliert biologischem. Außer Matcha, Lupine und Vanille sind die Inhaltsstoffe in Rohkostqualität.
Fazit:
Meiner Meinung nach sollte der Fitness-Shake sich klarer positionieren. Er wird "für den Muskelaufbau" vermarktet - dafür hat er aber einen viel zu geringen Proteingehalt (in dem Bereich peilt man ja mindestens 1-2g pro kg Körpergewicht an). Desweiteren wird er als post-workout deklariert -  aufputschende bzw. anregende Inhaltsstoffe machen für mich hinterher aber nicht so viel Sinn. Für pre-workout hätte der Shake aber wiederum zu wenig Kohlenhydrate und evtl. zuviel Protein. Der Sinn dieser Zusammensetzung erschließt sich mir daher nicht ganz.
Ansonsten ist er aber sicher eine ganz brauchbare Ergänzung wenn man ohnehin auf Superfoods steht und bereit und in der Lage ist, auch aus ökologischer Verantwortung mehr Geld hinzulegen.
Wenn man hingegen einfach Muskelaufbau im Sinn hat, gibt es günstigere Möglichkeiten auf sein Protein und seine Mikronährstoffe zu kommen.

Hersteller: Regenbogenkreis
Zutaten: Reisprotein, Hanfprotein, Lupine, Maca, Gerstengras, Rotes Maca, Matcha, Acai, Guarana, Vanille

Nährwert Ø100g
Brennwert 357kcal
Protein 35.3g
Kohlenhydrate 22.9g
Fett 8.2g
Ballaststoffe 25.2g

Packungsgröße: 200g (Glas)/400g (Dose)
Preis: 29.90€/49.90€
(14.95€/100g | 12.48€/100g)

Geschmack:
Verpackung:
Zutaten:
Preis:

19.09.2013

Dennree Soja Drink Natur [Bioladen]

Eine ganze Zeit lang war ich von reiner Sojamilch weg zu Soja-Reis- und Hafermilch gewechselt, zum einen aus geschmacklichen Gründen, zum anderen, um meinen Sojakonsum (der allgemein relativ hoch bei mir ist) etwas zu mindern.
Seit ich aber aufgrund von Krafstport & Co. vermehrt auf meine Makronährstoffaufnahme achte, bin ich zurück bei Sojamilch, weil die einfach deutlich mehr Protein beinhaltet als die Alternativen bei etwas geringerem Kaloriengehalt.

Und nach längerem Suchen hab ich dann auch endlich eine in meinem Einzugsgebiet gefunden, die keinen Zucker oder sonstige komische Zusätze drin hat, sondern einfach nur aus Wasser und Sojabohnen besteht - was auch der Kalorienbilanz nochmal zu Gute kommt.
Zum pur Trinken ist die Dennree-Sojamilch dadurch allerdings weniger ideal, für meinen Geschmack. Mit ein bisschen Stevia, zum Kochen oder Backen oder fürs Müsli ist sie allerdings bestens geeignet. Geschätzt 90% meines Sojamilch-Verbrauchs geht jetzt aufs Dennree-Konto.^^

Es gibt die Dennree-Sojamilch auch noch mit Kalziumzusatz und in den Geschmacksrichtungen Kakao und Vanille, die hab ich aber noch nicht probiert - meiner Erfahrung nach kommt bei Vanille- und Kakaodrinks nämlich keine Marke auch nur annähernd an Alpro heran.

Nachtrag:
Ich muss an der Stelle mal ein Lob an den Kundenservice von Dennree aussprechen. Ich hatte neulich eine Tüte Sojamilch, die ganz bitter geschmeckt hat (trotz grade erst geöffnet und auch noch innerhalb des MHD). Habe daraufhin Dennree geschrieben - und die haben mir als 'Entschädigung' kurzerhand eine Päckchen mit verschiedenen anderen Produkten ihres Sortiments geschickt (war zwar nicht alles vegan, aber ich hab ja einen omnivoren Freund^^). Daumen hoch!

Hersteller: Dennree
Zutaten: Trinkwasser, Sojabohnen (8%)

Nährwert Ø100g
Brennwert 34kcal
Protein 3g
Kohlenhydrate 2g
Fett 1.5g

Packungsgröße: 1l 
Preis: 1.19€
(0.12€/100ml) 

Geschmack:
Verpackung:
Zutaten:
Preis: